Marienschule präsentiert das Musical "König der Löwen"

lh Musical König der Löwen Seppenrade Rosengarten

Die Marienschule feierte mit dem Musical „König der Löwen“ einen großen Erfolg. Alle drei Aufführungen über die Geschichte des 

Musical König der Löwen Seppenrade Rosengartenkleinen Löwen Simba auf der Bühne des Musikpavillons im Rosengarten am Freitag und Samstag waren sehr gut besucht.

Es war nicht ein Ensemble, das bei allen drei Terminen auf der Bühne stand, sondern für jeden Termin ein eigenes, jeweils besetzt mit Mädchen und Jungen aus den Klassen A 1 bis 4 bis Klasse C 1 bis 4. Das macht zusammen 240 junge Darsteller. Dabei wechselten die Hauptdarsteller nach jeder Szene. „Ein Großprojekt, an dem die gesamte Schule beteiligt war“, sagte Helga Hüning , die als Chorleiterin zusammen mit Schulleiter Martin Flügel am Klavier für den musikalischen Teil verantwortlich war. „Uns haben viele Eltern beim Bau der Kulisse oder dem Nähen der Kostüme geholfen. Auch dem Heimatverein gilt ein großer Dank, dass er uns den Musikpavillon zur Verfügung gestellt hat“, sagte Hüning. weiterlesen

Artikel aus WN vom 1.Juli 2019 von Michael Beer

Musical im Rosengarten

Die Weltreise eines Zirkusclowns. Ein Zirkusclown bekommt einen Brief – Absender unbekannt. Um ihn ausfindig zu machen, begibt sich der Spaßmacher auf eine Weltreise. Eine spannende Handlung, viel Musik für die ganze Familie und nicht zuletzt tolle Kostüme bietet dieses Musical. Das Musical „Post für den Clown“ hatte im Rosengarten Premiere und wurde  aufgeführt von der Einradgruppe von Fortuna Seppenrade.

Westfälische Nachrichten Foto: Michael Beer
Westfälische Nachrichten Foto: Michael Beer

Um mit einem Fahrrad eine Weltreise zu machen, braucht man – und dazu muss man schon Weltrekordler wie der Brite Mark Beaumont sein – mindestens 78 Tage. Gut 150 Zuschauer entschieden sich am Sonntag im Rosengarten in Seppenrade für die einfachere, aber auch schöne Alternative: Sie sahen sich das Musical „Post für den Clown“ der Einradgruppe von Fortuna Seppenrade an. „Die Mädels sind gut vorbereitet und jetzt ganz aufgeregt, dass es endlich los geht“, verlor Trainerin Nina Köning-Romswinkel vor dem Auftritt keine großen Worte.

Seit Februar hatten die 30 Kinder für den Auftritt trainiert und die Requisiten erstellt. Als der Vorhang dann endlich aufging, startete das Musical in der Manege. Hauptfigur war ein Clown mit einem Brief und dem Wunsch, einen möglichen Adressaten zu finden. Seine Reise führte den Spaßmacher zunächst zu Heidi in die Schweiz, dann zu Schnappi dem kleinen Krokodil nach Ägypten und nach einem Surfkurs in Miami und einem Stück Pizza in Italien über Schweden bis nach New York.

Nie zuvor genoss der Clown auch dort eine zum Ort passende Einrad-Einlage, in diesem Fall musikalisch untermalt von Alicia Keys „Empire State of Mind“. In Afrika angelangt, gab es zum König-der-Löwen- Klassiker „Der ewige Kreis“ eine Choreographie, bei der die jungen Mädchen Hand in Hand den ganzen Bühnenplatz ausnutzten, um eben jenen Kreis auf der Bühne symbolisch abzufahren.

Die letzte Station führte den Clown in den Märchenwald, in dem er unter großem Applaus des Publikums erst die sieben Zwerge und anschließend auch all seine neuen Freunde aus den vorherigen Ländern traf.

„Das war ganz toll, was ihr dort vielleicht nicht auf die Beine, aber aufs Rad gestellt habt“, lobte Fortunas Vorsitzende Walburga Krebber, die im Anschluss schweren Herzens Trainerin Köning-Romswinkel verabschiedete. Diese wollte nur noch sagen, dass sie „super stolz“ auf die Mädels sei und dass es gegen eine kleine Spende für die Radler noch Kuchen gebe. Der anschließende Andrang auf die Stärkung war nach der Weltumrundung in nur einer Stunde natürlich groß.

Westfälische Nachrichten von Michael Beer

Bauernmarkt im Rosengarten

Westfälische Nachrichten Foto: Michael Beer
Riesige Auswahl lockt viele Besucher.Bilder und Aquarelle, Keramik,- Glas- oder Holzarbeiten, Schmuck, Korbwaren, Schürzen aus alten Stoffen, selbst gemachte Marmeladen, Liköre, Weine oder Brot, bis hin zu bunten Vogelhäuschen – die Auswahl war beim Seppenrader Bauernmarkt war mal wieder riesig.
Westfälische Nachrichten von Michael Beer

Soldaten aus Ahlen besuchen Rosengarten

Ein Bundeswehrfahrzeug im Rosengarten, das war schon ein seltener Anblick. Der Grund war ein ganz einfacher: Bundeswehr-Soldaten aus der Westfalenkaserne waren zu Gast im Rosengarten in Seppenrade. Der Besuch fand im Rahmen der patenschaftlichen Verbindung mit der Stadt Lüdinghausen statt.

Der Besuch einer städtischen Delegation im September vergangenen Jahres in der Westfalenkaserne sollte der Auftakt zum Aufbau einer patenschaftlichen Verbindung zwischen Einheiten der Bundeswehr und der Stadt Lüdinghausen sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Rat fasste dann den Beschluss, eine Patenschaft für die zweite Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 der Westfalenkaserne in Ahlen zu übernehmen und eine entsprechende Urkunde auszustellen.

Nun kamen die Soldaten der Bundeswehr zum Gegenbesuch nach Seppenrade, um mit Vereinsvertretern und Bürgern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie eine solche Patenschaft in Lüdinghausen umgesetzt und mit Leben erfüllt werden kann. Die Beteiligten trafen sich im Heimathaus zu einem gemütlichen Beisammensein und gemeinsamen Grillen.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und fragten die Soldaten nach Einzelheiten zu ihren Diensten, zu ihren Belastungen, zu ihren familiären Verhältnissen, zum mitgebrachten Fahrzeug und zu ihren vergangenen Einsätzen im Ausland, insbesondere in Afghanistan. Auch ihre Einsätze bei Naturkatastrophen waren Thema. Außerdem wurde eine Drohne vorgeführt, die von den Soldaten zur Aufklärung eingesetzt wird. Seit Ende August 2016 befindet sich das Bataillon unter Leitung des Hauptmanns Michael Jappsen am Standort Ahlen. „Um die Patenschaft aktiv zu gestalten, würden die Soldaten gern an städtischen Veranstaltungen teilnehmen, um die enge Verbundenheit mit der Bürgerschaft zu dokumentieren“, heißt es weiter. Der Volkstrauertag, Fußballturniere und andere Sportveranstaltungen sowie Schützenfeste wurden genannt. Besuche in der Westfalenkaserne, zum Beispiel von Schulen oder Vereinen, seien ebenfalls möglich und gern gesehen.

 

Robuste Rosensorten gegen Bodenmüdigkeit

Rosengarten beteiligt sich an Versuch des Gartenbauzentrums Wolbeck.

Rosen gedeihen nicht auf Flächen, auf denen unmittelbar zuvor auch Rosen wuchsen. Ob das für neue, besonders robuste Sorten ebenfalls gilt, will das Versuchszentrum für Gartenbau in Wolbeck herausfinden. An einem entsprechenden Versuch ist der Rosengarten in Seppenrade beteiligt.

Westfälische Nachrichten Foto: Anne Eckrodt

Gepflanzt wurden – natürlich – Rosen. Aber nicht irgendwelche, sondern Bodendecker-, Strauch-. Edel- und Beetrosen. Und zwar die der robusteren Art. Denn der Rosengarten nimmt an einem Versuch zur Bodenmüdigkeit teil, den das Versuchszentrum in Wolbeck der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen startet. „Dabei testen wir Sorten von drei großen Rosenzüchtern, nämlich Noack, Kordes und Tantau“, berichtete Diplom-Ingenieur Sepp Herrmann. Alle Rosenarten sind besonders robust. Denn die Fachleuhte aus Wolbeck wollen testen, ob sie auf den frisch gerodeten Flächen im Rosengarten gedeihen, obwohl dort zuvor bereits Rosen standen. „Rose auf Rose zu pflanzen, funktioniert genauso wenig wie Apfel auf Apfel oder Kirsche auf Kirsche“, weiß Herrmann. Woran das liegt, ist noch nicht endgültig erforscht. „Vermutlich ist ein Komplex aus mehreren Faktoren die Ursache“, so der Fachmann.

Gemeinsam mit Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins Seppenrade, und dem Team des Rosengartens beobachtet er nun, wie sich die Pflanzen in den nächsten drei bis vier Jahren entwickeln. Um einen Vergleich zu haben, wurden nur 400 auf einer Fläche eingesetzt, auf der zuvor ebenfalls Rosen wuchsen, die übrigen 200 auf einem anderen Areal. „Die Züchter sagen, dass das direkte Wiederbepflanzen sehr wohl funktioniert, wenn man robuste Rosensorten verwendet“, machte Herrmann deutlich. Landfester erhofft sich auch für die Anlage in Seppenrade Erkenntnisse, wo künftig was gesetzt werden kann. „Außerdem dürfte das – mit Erklärungen versehen – auch für die Besucher eine interessante Sache sein“, ist Landfester überzeugt.

Aus den Westfälischen Nachrichten von Anne Eckrodt vom 12.05.2018

 

Bauarbeiten am Rosengarten

Seit Montag ruhen die Arbeiten im Bereich Rosengarten. Dort war seit einer guten Woche ein Unternehmen damit beschäftigt, für die Straße Am Rosengarten eine neue Kanalisation zu verlegen. Nach einem Ortstermin wurden am Dienstag von einem Sachverständigen Proben des ausgehobenen Erdreichs genommen, da der Verdacht einer Kontamination bestehe. Die Umweltabteilung des Kreises war bei dem Ortstermin ebenso anwesend, wie Vertreter der Bezirksregierung Münster.

Westfälische Nachrichten Foto: Peter Werth

Der Boden war in diesem Bereich bis in eine Tiefe von rund vier Metern ausgehoben worden. Schon vor Baubeginn habe man dort Proben entnommen, die allerdings unauffällig gewesen seien. Nach neuen Erkenntnissen könne dagegen der Verdacht auf eine Kontamination durch Hausmüll nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich des heutigen Rosengartens befand sich noch bis in die 1960er Jahre eine Mülldeponie.Das Erdreich wurde an drei verschiedenen Stellen untersucht. Die Auswertung erfolge in dem münsterischen ACB Umweltlabor. Das werde die Ergebnisse in etwa zwei Wochen vorlegen. Erst dann könne die Frage, ob das bislang 400 Kubikmeter umfassende Erdreich wieder an selber Stelle eingebaut werden dürfe, beantwortet werden.

 

Westfälischen Nachrichten von Peter Werth  vom 19.04.2018

Westfälische Nachrichten Foto: Peter Werth
Nachdem die Kanalbauarbeiten im Rosengarten lange unterbrochen waren, gehen sie nun dem Ende entgegen. Das Ergebnis der Bodenproben hatte über Wochen auf sich warten lassen, ehe klar war, dass das Erdreich nicht kontaminiert ist. Im Bereich des Rosengartens befand sich bis in die 1960er Jahre hinein eine Mülldeponie.

Wie Anja Kleykamp, Pressesprecherin der Stadt, mitteilte, sollen die Bauarbeiten spätestens nächste Woche abgeschlossen werden. Die Bepflanzung folge dann im Herbst, berichtete Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins Seppenrade. Er freut sich, dass durch die Umgestaltung im untereren Bereich einige Stufen weggefallen sind und der Garten nun weitgehend barrierefrei ist.

 

Westfälischen Nachrichten von  Von Anne Eckrodt vom 08.08.2018