Frühgeschichte

Die Gegend in und um Seppenrade wurde schon in ältester Zeit von Menschen bewohnt. Dafür sprechen Funde in den Bauerschaften und in Seppenrade selbst. Steinwerkzeuge und Urnen belegen die Anwesenheit von Menschen seit der Steinzeit. Naturgemäß ist diese Epoche weitgehend in Dunkel gehüllt, so dass Bodenfunde die einzigen Zeugen für die Existenz von Bewohnern einer Landschaft sind. Erst durch die Römer erfahren wir näheres über Bewohner der hiesigen Gegend. Verschiedene römische Münzfunde lassen auf die Anwesenheit von Römern schließen, können aber auch als Handelsobjekte, Tauschobjekte, Schmuckstücke oder Talismane in das Gebiet der Germania libera gelangt sein. Der Römer Tacitus, der nie in Germanien war, sondern nach  "Höhrensagen" erzählte, schreibt im ersten Jahrhundert nach Christus von dem Volk der Brukterer in unserem Lande. Der römische Geschichtsschreiber erwähnt es mit Respekt. Er schildert die Brukterer als stolz und unnachgiebig. Mit offener Schadenfreude berichtet er von dem Untergang dieses selbstbewussten Stammes. Erst der gemeinsame Angriff zweier Stämme, der Chamaver und der Angrivarier konnte die Brukterer überwinden. Vor dem Hintergrund einer Siedlungsdepression ab dem 4. Jahrhundert können nicht mehr viele Angehörige dieser germanischen Stämme das Münsterland bewohnt haben. Ab ca. 600 n. Chr. kamen die Sachsen.

Frühmittelalter

Dieser Einblick in die germanische Zeit unserer Heimatgeschichte zeigt, dass hier die Bildung von Dauersiedlungen spätestens zu Beginn unserer Zeitrechnung einsetzte. Auch die Namen der Bauerschaften und Orte gehen zum Teil wenigstens bis in diese Zeit zurück. Die Schriftquellen benennen unseren Raum im 7. und 8. Jahrhundert als Ort der Sachsenkriege, ihre Anwesenheit kann nicht geleugnet werden. Daneben gehörten aber sicher auch Franken, Friesen, Thüringer und natürlich alteingesessene "Westfalen" zu den Menschen, die im frühen Mittelalter hier lebten oder hierher kamen. Der Frankenkönig Karl der Große intensivierte die Christianisierung, um die sächsischen Gebiete unter seine Herrschaft zu bringen. Er übertrug die Missionsleitung im westlichen Sachsen auf Ludgerus, dem späteren ersten Bischof von Münster. Ludgerus, Abt des Kloster Werden, bekam 800 n. Chr. den Oberhof Lüdinghausen mit 25 Unterhöfen von den Sachsen Snelhard und Walfried übertragen. Auch Gebiete und Bauerschaften in Seppenrade gehörten dazu.

Urkundliche Erwähnung

Der Name Seppenrade ist urkundlich zuerst 1165 belegt und zwar durch Hof- und Rittergeschlecht von Sepperothe. Überliefert wurden Godescalcus und sein Bruder Rudolf de Saprothe, 1165-1190, ferner Alexander Wulf von Sepperothe, 1179, und Domherr Heinrich Wulf von Sepperothe, 1181-1194. Für das Jahr 1253 wird wieder ein Gottschalk von Sepperothe erwähnt. Mit ihm scheint das Geschlecht erloschen zu sein. Eine Urkunde von 1274 nennt Peter Sagittarius als Schulzen von Sepperode. 1391 wird der Hof Seppenrade als Besitz des Hauses Wolfsberg in Lüdinghausen ausgewiesen. Die Bedeutung des Namens Seppenrade ist in ihrem zweiten Teil mit Sicherheit auf Rodung zurückzuführen. Für „Seppen“ vermuten verschiedene Autoren „Sepe, Siepe auch Sappe“ die Bezeichnung für einen Geländeeinschnidt, Graben oder tiefe Rinne. Andere vermuten darin einen sächsischen Vornamen, nämlich Sappo oer Seppo. 

Seppenrader Hofnamen

Alte Hofnamen aus Seppenrade sind bereits in den Heberegistern von 900 und 1150 und in dem Güterverzeichnis von 1250 des Klosters Werden erwähnt. Sie waren durch Schenkungen an Ludgerus und dann in den Besitz seines  Eigenklosters gelangt. Auch die Bischöfe von Münster und das Domkapitel hatten in Seppenrade und Umgebung umfangreiche Besitzungen erworben. Viele der Hofnamen aus den alten Urkunden sind auch heute noch als Hof oder Familiennamen in unserer Gegend anzutreffen. Außer der Dorfbauerschaft sind die Bauerschaften Ondrup (Oldendorp = Altes Dorf), Leversum (Leverikeshem), Emkum (Emmichem), Reckelsum (Rikolveshem) und Tetekum (Tottinghem) teils bereits vor 900 urkundlich erfasst. Außer Seppenrade und Ondrup weisen die Namen der übrigen Bauerschaften auf germanischen Einfluss hin.

Kirchliches Urkundlich

1184 wird Seppenrade erstmalig als Pfarre urkundlich erwähnt. Von 1289 datiert eine Nachricht von Henr. Plebanus, dem ersten namentlich bekannten Pfarrer von Seppenrade. Die erste Kirche scheint bereits um 900 erbaut worden zu sein. Wahrscheinlich löste sie eine heidnische Kultstätte ab. Der Name Dornkamp (Donarkamp) aus ihrer Nachbarschaft legt diesen Schluss nahe. Die ersten Spuren der Erdbestattung, nämlich Baumsärge, vermutlich aus dem 10. Jahrhundert wurden 1882 bei den Ausschachtungen für die Fundamente der jetzigen Kirche entdeckt. Von drei Schichten mit Särgen waren die mittlere etwa zur Hälfte und die untere ausschließlich mit Baumsärgen belegt. Bei den jüngeren Bestattungen wurden Brettersärge verwandt. Die Vorgängerin der heutigen Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut und gegen 1600 und um 1771 erweitert. Der Hochaltar dieser Kirche stammte aus der Jakobikirche, auch alter Dom genannt, in Münster. Teile davon wurden in den heutigen Altar übernommen. Bei ihrem Abbruch 1885 fand man die Grundmauern einer noch älteren kleinen Kirche. Auch diese müsste noch eine Vorgängerin haben, weil die ersten Kirchen aus Ludgerianischer Zeit in der Regel Holzbauten waren. Die Bauzeit der neuen Kirche dauerte von 1882-1885. Die Glocken wurden 1654, 1678 und 17914 gegossen. Dieser Kirchbau wurde ohne fremde Hilfe von den Seppenrader Bürgern finanziert. Die heute noch vorhandenen Kirchenbücher von Seppenrade reichen leider nur bis 1722 zurück. Die älteren sollen bei einem Brand zerstört worden sein.

Lehnsherr und Leibeigenschaft

Weitere Aufzeichnungen aus den frühen Jahrhunderten dieses Jahrtausends über Seppenrade, die sich meistens in Heberegistern und alten Protokollen, der mit Seppenrader Höfen belehnten Häuser finden, berichten in der Regel über Abgabepflichten und den Wechsel der Nutznießer dieser Höfe. Das System der Lehnsherrschaft und der Leibeigenschaft gestattete keine sprunghafte Entwicklung in technischem oder wissenschaftlichem Sinne. Die Menschen waren an ihre Arbeit gebunden. Der Einzelne sah die Höhen und Tiefen des Lebens fast ausschließlich in persönlichem Glück und Unglück und dem der engsten Nachbarschaft. 

Gilden

Einen wichtigen Anteil am Leben auf dem Lande hatten die Gilden. lhr Ursprung geht weit zurück, wohl bis zum Ende des ersten Jahrtausends. Wahrscheinlich waren sie mit den Bauerschaften identisch. lhr erster und letzter Sinn war die gegenseitige Hilfeleistung. Später entwickelten sich aus den Gilden gesellschaftliche Gepflogenheiten. Jedoch hatten die Landgilden kaum obrigkeitliche Unterstützung und wurden einzig von dem Bedürfnis nach Zusammenschluss und Beistand getragen. Aus diesen Gründen sind uns nur wenige Einzelheiten aus dem Gildenleben überliefert. Im Raum Lüdinghausen werden ländliche Gilden erstmals 1609 in Urkunden genannt. Es ist anzunehmen, dass auch die Schützengilden aus der Tradition der ländlichen Gilden entstanden sind. 

Struktur des Dorfes

Das Dorf Seppenrade wies gegen 1300 vier Haupthöfe aus. Um 1627 lebten im Dorf und in den Bauerschaften etwa 1100 Menschen. 1708 war die Anzahl der Einwohner auf 2087 gestiegen. Für das Jahr 1818 wurde uns die Zahl von 2261 Bewohnern überliefert, die bis zum Jahre 1905 auf 2456 angewachsen war. 1917 hatte Seppenrade 4638 Einwohner. 

Seppenrader Schulwesen

Das Schulwesen in Seppenrade kam nach den einschlägigen Urkunden erst 1670 in Gang. Obwohl bereits 16141 ein zur Kirche gehörendes Haus als frühere Schule bezeichnet wird, gab es noch keinen geregelten Schulunterricht. Lediglich der Küster hielt gelegentlich Schule ab. Doch für 1670 ist der erste Seppenrader Lehrer belegt. Durch eine Stiftung wurde der Unterhalt des Schulmeisters ermöglicht. Nun konnte sich das Schulwesen in Seppenrade ständig weiter entwickeln. 1771 bestehen bereits drei Schulen, außer im Dorfe, in Leversum und in Tetekum. Später kamen auch die übrigen Bauerschaften zu eigenen Schulen. 1868 wurde die Dorfschule um eine eigene Mädchenklasse erweitert und zusätzlich eine Lehrerin eingestellt. Begüterte Bürger schickten ihre Kinder auch an auswärtige Schulen, z.B. nach Münster. 

Notzeiten in Seppenrade

Seppenrade wurde von Notzeiten nicht verschont. Aus alten Berichten hebt sich der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) mit seinen unvorstellbaren Drangsalen als die wohl schlimmste Prüfung unserer Vorfahren hervor. Einmal waren es die immer maßloseren Abgaben an die Verbündeten der katholischen Liga und zum anderen die Schikanen der feindlichen Kriegsvölker. Es wurde überliefert, dass besonders hessische und dänische Truppen auf unmenschliche Weise im südlichen Münsterland gewütet haben. Sie überfielen die Orte und Bauernschaften, brandschatzten, mordeten und schändeten. Sie nahmen den Bauern das Vieh und Getreide weg. Durch Verschleppung von Angehörigen erpressten sie die Familien zur Hergabe der letzten Habe. Auch die Pest verschonte unsere Heimat nicht. Sie brach 1635 in Herbern aus, wo ihr allein in diesem Jahr 1700 Menschen zum Opfer fielen. In Herbern war die Hauptmacht der feindlichen Truppen stationiert. Auch 1636 und 1637 wird die Pest noch in Lüdinghausen und Umgebung, sowie in Selm, Bork und Werne gemeldet. Allein die materiellen Opfer dieses Krieges haben ungeheure Ausmaße gehabt. Das ist durch lange, gewiss nicht vollständige Listen in verschiedenen Archiven belegt. Von Seppenrade sind ebenfalls solche Aufzeichnungen gemacht worden. Große Not kam mehrfach durch Feuersbrünste über die Menschen von Seppenrade. So sind von 1721 und 1728 Totalbrände überliefert. 1723 sollen ebenfalls dreiunddreißig Häuser abgebrannt sein.

Verwaltung von Seppenrade

Die Gemeinde Seppenrade unterstand von 1180 bis 1803 ihrem damaligen Landesherrn, dem Bischof von Münster. Im Jahre 1803 wurde durch Reichsdeputationshauptschluss den Kirchenfürsten die weltliche Macht abgesprochen. Seppenrade kam an Preußen. Nach dem Tilsiter Frieden, um 1807, musste Preußen das hiesige Gebiet an das Großherzogtum Berg abtreten. Herr des Hauses war zu der Zeit ein Schwager Napoleons, das Großherzogtum Berg ein Vasallenstaat Frankreichs. 1811 vergrößerte Napoleon entlang einer Linie Haltern-Minden wegen seiner Kontinentalsperre gegen England sein Frankreich auf Kosten des Großherzogtum Berg. Die Kontinentalsperre sollte den Handel mit England unterbinden. Seppenrade liegt jetzt an der Ostgrenze Frankreichs und wird Französisch. Die Grenze bildeten die Lippe, die Ems und die Stever in Lüdinghausen, das weiter dem Großherzogtum Berg angehörte. Es gab harte Zollkontrollen, die Seppenrader konnten kein Holz mehr nach Lüdinghausen liefern und die Lüdinghauser ihre Äcker jenseits der Grenze nicht mehr bestellen. Nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813, kam Seppenrade wieder zu Preußen. In diese Zeit fällt für unsere Heimat die Befreiung von der Leibeigenschaft und den Lehnsabgaben, die jahrhundertelang das Leben unserer Vorfahren bestimmt haben. Einer neuen Zeit, unserer Zeit, war der Weg bereitet.  Von 1815 bis 1837 war Seppenrade mit den Gemeinden Lüdinghausen-Stadt und Lüdinghausen-Kirchspiel zu einer Bürgermeisterei zusammengeschlossen. Die Verwaltung besorgte bis 1822 der Rentmeister des Domkapitels, Funke. Er wurde von dem Beigeordneten Hülswitt abgelöst. 

Gemeinde Seppenrade

Dessen Nachfolger wurde Bürgermeister Röhr. Auf Grund der Preußischen Städteordnung wurden die Gemeinden 1837 wieder getrennt. Dem Kirchspiel Lüdinghausen und der Gemeinde Seppenrade blieb jedoch eine gemeinsame Verwaltung erhalten, deren Leitung Bürgermeister Röhr übernahm. Die "Steinsche Selbstverwaltung“ brachte durch die Landgemeindeordnung vom 31. 10. 1841 der Gemeinde Seppenrade eine eigene Gemeindeverwaltung und einen eigenen Gemeindevorsteher. Mit diesem Posten wurde Amtmann Röhr betraut. Er hatte ihn bis 1855 inne. Die Eigenständigkeit der Gemeinde Seppenrade wurde noch durch einen eigenen Polizeisergeanten unterstrichen. Alle Mitteilungen und Bekanntmachungen wurden sonntags nach dem Hochamt von dem Polizeidiener verlesen. Er stand dabei auf einem Stein auf dem Kirchplatz. Diese Form der Information erhielt sich bis in die 1960er Jahre. Die Verwaltungsaufgaben in der Gemeinde wurden immer vielseitiger. Anfang des 20ten Jahrhunderts bekam Seppenrade seinen ersten Standesbeamten. Dieses Amt übte ein Seppenrader Bürger aus. Im Zuge dieser Erweiterung wurde im Dorf eine Verwaltungsnebenstelle des Amtes Lüdinghausen geschaffen, der auch Räume für die freiwillige Feuerwehr angeschlossen wurden. Der Ammonit wurde am 31. März 1969 Seppenrader Wappenbild und 1982 in das Lüdinghauser Stadtwappen übernommen. 1975 wurde Seppenrade durch Eingemeindung ein Ortsteil von Lüdinghausen.

Entwicklung und Infrastruktur

Die wirtschaftliche Struktur Seppenrades hat im Laufe der Zeit Wandlungen erfahren. Anfang des 19. Jahrhunderts waren als Ergänzung zur Landwirtschaft verschiedene kleine Hausgewerbebetriebe entstanden, die sich vornehmlich mit der Hausweberei befassten. Auch Versorgungshandwerker für die Landwirtschaft hatten sich im Dorfkern niedergelassen. Neue Erkenntnisse in der Bodenbearbeitung und die Anwendung des Kunstdüngers, gaben der Landwirtschaft einen Aufschwung und ermöglichten den Bauern eine wirtschaftliche Bearbeitung ihrer teils sandigen Heideböden. Einen Anschluss an die Industrialisierung fand Seppenrade nicht. Die Suche nach Bodenschätzen brachte keine abbauwürdigen Funde. Durch den Bau der Eisenbahnlinie Dortmund-Enschede im Jahre 1875 erhielt Seppenrade eine Verbindung zum arbeitsplatzreichen Ruhrgebiet. Der Dortmund-Ems-Kanal, der das Gebiet der Gemeinde Seppenrade berührt, wurde 1892-1898 erbaut. Diese wichtige Wasserstraße hat in den letzten Jahren Seppenrade in Verbindung mit der Stadt Lüdinghausen zu einem interessanten Ansiedlungsgebiet für Industriebetriebe heranwachsen lassen. Hierzu trugen auch der Bau der Bundesstraßen 58 und 474 bei. Beide Straßen kreuzen sich im Dorfkern und haben vor einigen Jahren im Rahmen des Kreuzungsausbaus zu einer Ortskernsanierung geführt. Vor ungefähr 20 Jahren wurde eine Ortsumgehungsstraße angelegt. Inzwischen sind die engen Grenzen des Dorfkerns gesprengt und durch Erschließung neuer Wohngebiete erheblich erweitert worden. Außer einer katholischen Kirche und einer 1956 eingeweihten evangelischen Kirche hat das Dorf fünf Kindergärten, eine Grundschule, ein großes Schwesternerholungsheim, in dem 2016 75 männliche Jugendliche (allein reisende Flüchtlinge) aufgenommen wurden, eine Trauerhalle, ein Jugendheim mit Bibliothek und einen großzügig angelegten Fußballplatz erhalten. Ein Aldi, ein Edeka, ein Raiffeisenmarkt, sowie Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheke, Drogerie, Textilgeschäfte, Fahrradladen, Friseure und Floristen machen das Dorf lebendig. Die Sparkasse Westmünsterland ist ebenso wie die Volksbank Lüdinghausen-Olfen mit einer Filiale vertreten. Die traditionelle Gastronomie, Mutter Siepe, Naundrups Hof und die Gaststätte Wember sind über die Dorfgrenze hinaus bekannt. Ein neues Hotel ist in Planung.

Die wesentliche Voraussetzung für weiteres Wachstum des Ortsteils Seppenrade sind ausreichende Flächen zur Schaffung neuer Wohngebiete. Sie kommen dem heutigen Trend "gesundes Leben auf dem Lande" entgegen und könnten Grundlage neuer Initiativen für wirtschaftliche Expansion werden.

Quellen und Literatur

Als Quellen zu diesem Thema standen zur Verfügung: Schwieters, Julius „Geschichtliche Nachrichten“ 1891, Hömberg, Wennemar „Lüdinghausen“ 1908, Schmitz, Liane "Zur Geschichte von Lüdinghausen und Seppenrade" 2000, Grünewald, Christoph "Die Siedlungsgeschichte des Münsterlandes vom 7. bis 10. Jahrhundert" 2005, die Sammlungen der Lehrer Brinkmann und Heeger aus dem Archiv der Gemeinde Seppenrade. Überarbeitet 2018 von J. Brathe