Gesamtfläche:  18753 m²;   Rosensorten:  600;    Rosenpflanzen:  24000;
Gepfl. Wege:  2500 m;   Ruhebänke:  39

nAuf dem Gelände einer ehemaligen Müllkippe am Ortsrand von Seppenrade begann man unter der Führung des Heimatvereins 1968 einige Rosenbeete anzulegen. Frauen aus dem Dorf übernahmen ehrenamtlich die Pflege dieser Beete. Dieser kleine Rosengarten wurde im Laufe der Jahre dreimal erweitert auf nun 18753 m².

In dem Garten sind zur Zeit etwa 600 Rosensorten und 24000 Rosenpflanzen. Diese Parkanlage wird auch heute noch von ehrenamtlichen Kräften gepflegt. Das Pflegen der Beete erfolgt über Patenschaften. Zur Zeit arbeiten im Rosengarten 54 Rosenfrauen und 63 Rosenmänner. Einige Rosenmänner, die bereits Rentner sind, treffen sich jeden Mittwoch von 8.30 bis 11.30 Uhr zu besonderen Arbeitseinsätzen. Die Anlage ist in einem sehr sauberen und sehr gepflegten Zustand. Das Spritzen und Düngen der Rosen wird von Fachleuten im Verein für alle Beete durchgeführt.

Das Heimathaus, das mitten im Garten steht, wurde von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins 1997 – 98 gebaut. Es wird für Gartengeräte und Maschinen genutzt. Auch öffentliche Toiletten stehen den Besuchern hier jederzeit zur Verfügung. Die Parkanlage ist ganzjährig geöffnet und der Eintritt ist frei.

Etwa 2,5 km gepflasterte Wege und 39 Ruhebänke stehen den Besuchern von nah und fern zur Verfügung. Die Frühjahrsblumen ziehen schon einige tausend Besucher an. Von Juni bis Ende August ist die Anlage ein Blütenmeer. Auch ein Teich mit 70 m³ Wasser, Seerosen und über 300 Zierfische ist vorhanden. Führungen von Rosenfachleuten durch den Rosengarten werden angeboten.

Dr. Martin Luther Rose

Dr. Martin Luther, gezüchtet im Jahr 2000 von Ewald Scholle (DE). Der theologische Urheber der Reformation Martin Luther (1483-1546) veränderte die von der römisch-katholischen Kirche dominierte Gesellschaft in der frühen Neuzeit nachhaltig - es kam zur Bildung evangelisch-lutherischer Kirchen und weiterer Konfessionen des Protestantismus. Die Rose „Dr. Martin Luther“ schmückt zukünftig Wirkungsorte des Reformators und Lutherstätten. Die weiße Strauchrose vom Züchter Ewald Scholle aus Seppenrade wurde 2003 in Coburg auf den Namen "Dr. Martin Luther" getauft. Im Jahre 2006 dem Europa-Rosarium in Sangerhausen überlassen und dort vermehrt. Bernhard Naumann aus Wittenberg brachte diese Rose im historischen Gewand als Martin Luther zu Fuß zu den einzelnen Luther-Stätten pflanzte sie dort an - in Mansfeldam am Luther-Brunnen, in der Lutherstadt Eisleben an der St.-Petri-Pauli-Kirch, in Eisleben an den Frankischen Stiftungen und in der Lutherstadt Wittenberg am Wohnhaus ihres Namensgebers.
Der Seppenrader Ewald Scholle, pensionierter Bundesbahnbeamter, ist ein Liebhaberzüchter, der sich seit etwa 1960 um stachellose und frostharte Rosen bemüht.  Das ist ihm mehr oder weniger gelungen, "denn die Stacheln sind nur unterdrückt, meist setzen sie sich doch wieder durch" sagte er in einem Zeitungsinterview. Er züchtete im Jahre 2000 eine weiße Strauchrose, die spätere "Dr. Martin Luther Rose". Der kommerzielle Erfolg seiner Rosen lag ihm nicht besonders am Herzen. Im Jahre 2007 übergab er aber die Rose Benedetto  an einen professionellen Vermarkter. Ewald Scholle war daran beteiligt, daß Seppenrade Rosendorf wurde und war Mitinitiator des Seppenrader Rosengartens, wo jetzt über 600 Rosensorten angepflanzt sind. Die Rosenbeete pflegen heute  Rosenfrauen und Rosenmänner , so nennt der Volksmund die Heimatfreunde, die sich ehrenamtlich um die Pflege des Rosengartens kümmern.  Jahrelang war Ewald Scholle auch Leiter des "Kreises der Liebhaberzüchter".  Franz Wänninger, ebenfalls Hobbyzüchter, widmete ihm die Rose Ewald Scholle, seiner Frau die Rose Paula Scholle. (aus Welt der Rosen)

Dr. Martin Luther
Moderne Strauchrose - weiß - Duft
Züchter: Ewald Scholle 2000
Langgestreckte leicht cremefarbene Knospen in Edelrosenform öffnen sich zu gefüllten cremeweißen Blüten mit gelben Staubgefäßen. Das Blattwerk glänzt sehr stark. Der Strauch wird mit 1,50m x 1,50 m angegeben
2005 - im Frühjahr wurzelnackt gepflanzt,
2006 gut eingewachsen
2007 - im Mai etwa 1 m hoch und locker verzweigt. Im Juni einzelne Triebe bis über Kopfhöhe. Die Knospen bilden sich spät und öffnen sich, wenn die erste große Blüte der meisten anderen gerade vorbei geht. (von Maren Winter)
Im Jahre 2017, zum 500 Jahrestag von Martin Luther pflanzt der Heimatverein Seppenrade eine neue Lutherrose in ein Beet des Rosengartens. 

Sonntag, 1. Oktober 2017: Platzkonzert des Musikverein „Eintracht“ Trier-Zewen

Am Sonntag den 01. 10. gab der Musikverein „Eintracht“ Trier-Zewen  ein Platzkonzert am Pavillon des Rosengartens in Seppenrade. Die 30 Musiker aus der ältesten Stadt Deutschlands, aus Trier an der Mosel, boten ein abwechslungsreiches Unterhaltungskonzert und boten einen Querschnitt durch die verschiedenen Bereiche der Blasmusik.  So waren neben traditionellen Stücken und Märschen auch moderne und zeitgenössische Arrangements aus Pop- und Unterhaltungsmusik zu hören. Bilder

Sonntag, 10. September 2017: Musikfest des Spielmannszuges "Klingendes Spiel"

Eingeladen hatte der Spielmannszug „Klingendes Spiel“. Doch die Gruppe gestaltete das Programm des Musikfestes im Rosengarten nicht allein. Sie hatte sich tatkräftig Unterstützung aus dem Rosendorf, aber auch aus der Umgebung geholt. Der Spielmannszug und der Fanfarenzug aus Buldern, der Spielmannszug Senden, die Brassband aus Lüdinghausen und  der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Selm waren gekommen und spielten  Märsche und Klassiker aus der Pop-Musik. Den Abschluss dieses Musikfestes gestalteten die Seppenrader Dorfmusikanten.  Am Nachmittag stellte dann die Tanzgruppe der Tetekumer Funken durch spektakuläre Tanzeinlagen ihr Können unter Beweis. Bilder

Sonntag, 7. Juli 2017: Landfrauen und KFD veranstalten "Rudel-Karaoke"

Die Landfrauen aus Seppenrade und Lüdinghausen und die KFD aus dem Rosendorf hatten zu diesem „Rudel-Karaoke“ in den Rosengarten eingeladen. Mit Elke Preisinger aus Senden-Bösensell hatten sie einen erfahrenen und mit einer tollen Stimme ausgestatteten Profi für diese einmalige Veranstaltung gewonnen. Auch für Preisinger war es eine Premiere, denn bisher hatte sie nur in Gaststätten oder Hallen das „Rudelsingen“ veranstaltet. Da am Freitag das Wetter mitspielte, war der Erfolg für das erste „Open-Air-Konzert“ vorprogrammiert. Und die, die von sich behaupteten, nicht singen zu können, trällerten lautstark mit. Ob Abba, Udo Jürgens, Robby Williams oder Wolfgang Petry, kein Star, ob deutsch oder englisch singend, fehlte in dem gut zweistündigen Programm. Je dunkler es dann wurde, umso besser waren die Texte zum Mitsingen zu lesen, die von einem Beamer auf eine große Leinwand projiziert wurden.