§ 1 Name und Sitz des Vereins
  1. Der Verein führt den Namen „Heimatverein Seppenrade“ Nach Eintragung in das Vereinsregister lautet der Name „Heimatverein Seppenrade e.V.“
  1. Der Verein hat seinen Sitz in Lüdinghausen-Seppenrade.
  1. Der Verein ist Mitglied des „Westfälischen Heimatbundes“.
  1. Das Kalenderjahr ist für den Verein das Geschäftsjahr.
§ 2 Zweck des Vereins
  1. Zweck des Vereins ist die Pflege der Heimatkunde, des Heimatgedankens, die Förderung des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes und insbesondere die Unterhaltung und Erweiterung aller Einrichtungen und Aufbauten des „Rosengarten Seppenrade“.
  1. Der Satzungszweck wird dadurch verwirklicht, dass
    • a) Überlieferungen und Neues vom heimatbezogenen Brauchtum und der Heimatpflege vereint, weiterentwickelt, gefördert und erhalten werden
    • b) durch ehrenamtliche Gemeinschaftsarbeiten das Orts- und Landschaftsbild verschönert und erhalten werden.
  2. Diese Ziele sollen durch Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Gruppierungen – die auf gleichgelagerte Zwecke ausgerichtet sind – im Zusammenwirken mit den Bürgern in Seppenrade und der Stadt Lüdinghausen erreicht werden.
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf derer Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
  1. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen der Stadt Lüdinghausen zu, die es zu gemeinnützigen Zwecken in Seppenrade zu verwenden hat.
  1. Der Wirkungskreis des Vereins umfasst das Gebiet Seppenrade vor der kommunalen Neugliederung von 1975.
§ 3 Mitgliedschaft
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
  1. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Männer und Frauen, die sich um den Verein oder seine satzungsgemäßen Aufgaben besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
  1. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Entscheidung des Vorstandes über die Beitrittserklärung oder den Aufnahmeantrag. Sie endet durch Tod, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt aus dem Verein. Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Jahresende. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt hat, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung hat der Vorstand das Mitglied anzuhören. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich zu bestätigen.
§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Jedes Mitglied hat das Recht, an den Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, sein Stimmrecht auszuüben und sich unabhängig davon in Vereinsangelegenheiten an den Vorstand zu wenden. Durch die Mitgliedschaft wird kein Anspruch auf das Vereinsvermögen erworben.
  1. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, die Ziele und Zwecke des Vereins zu unterstützen und den Jahresbeitrag zu entrichten. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung freigestellt.
 § 5 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
  • a) die Mitgliederversammlung
  • b) der Vorstand
 § 6 Vorstand
  1. Der Vorstand besteht aus den Gruppen 1, 2, 3 und 4, a 4 Personen; er wird durch die Mitgliederversammlung aus den Reihen seiner Mitglieder gewählt.
  1. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt – beginnend mit dem Tag der Mitgliederversammlung vom 07.03.1997 – 4 Jahre. Jährlich scheidet ein Viertel der Vorstandsmitglieder, beginnend mit der Gruppe 1, aus. Wiederwahl ist zulässig. Scheiden Mitglieder im Laufe ihrer Amtszeit aus, so besteht der Vorstand bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung, in der die Ersatzwahlen vorgenommen werden, nur aus den verbleibenden Mitgliedern. Ersatzwahlen erfolgen für den Rest der Amtsdauer ausgeschiedener Vorstandsmitglieder. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt im Vorstand.
  1. Der Vorstand wählt aus seinen Reihen den geschäftsführenden Vorstand im Sinne von § 26 BGB – der besteht aus:
    • a) dem/der Vorsitzenden
    • b) dem/der stellv. Vorsitzenden
    • c) dem/der Geschäftsführer(in)
    • d) dem/der stellv. Geschäftsführer(in)
    • e) dem/der Kassierer(in)
    • f) dem/der stellv. Kassierer(in)
  1. Der Verein wird durch 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.
  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ übertragen sind.Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • a) Vorbereitung und fristgerechte Einberufung der ordentlichen Jahres-Mitgliederversammlung mit Aufstellung der Tagesordnung;
    • b) Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
    • c) ordnungsgemäße Buchführung, Erstellung der Jahresberichte;
    • d) Bildung von Fachausschüssen im Vorstand;
    • e) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern;
    • f) Beauftragung von Mitgliedern mit bestimmten Aufgaben.
  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in den Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden – bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden – einberufen und geleitet werden. Es soll eine Einberufungsfrist von 1 Woche eingehalten werden. Die Einladung kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfe der Mitglieder des Vorstandes anwesend sind. Bei der Beschlussfassung gilt die Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Über Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift oder ein Beschlussprotokoll zu führen.
§ 7 Einberufung der Mitgliederversammlung
  1. Jedes Jahr muss die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand, unter Angabe der Tagesordnung, per Anzeige in der örtlichen Tageszeitung unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
  1. Jedes Mitglied kann bis spätestens 1 Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter lässt zu Beginn der Mitgliederversammlung über die beantragte Ergänzung abstimmen. Für die Erweiterung der Tagesordnung ist in einem solchen Falle eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen sowie Anträge zur Abwahl des Vorstandes müssen den Mitgliedern mit der Veröffentlichung der Einladung zur Mitgliederversammlung schriftlich bekanntgegeben werden.
  1. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitliederversammlung einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/10 der Mitglieder schriftlich die Einberufung, unter Angabe des Zwecks und der Gründe, vom Vorstand verlangt.
§ 8 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Bei dessen Verhinderung erfolgt das durch den stellvertretenden Vorsitzenden oder ein anderes Vorstandsmitglied.
  1. Die Abstimmungsform bestimmt der Versammlungsleiter.
  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  1. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten immer als ungültige Stimmen und bleiben für das Abstimmungsergebnis außer Betracht. Entscheidend sind nur Ja- und Nein-Stimmen. Über den Beschluss ist ein Protokoll anzufertigen. Es muss vom Vorsitzenden und dem Protokollführer unterschrieben werden.
  1. Werden bei Wahlen zum Vorstand mehrere Personen vorgeschlagen, dann ist eine geheime Wahl durchzuführen. Bei Wahlen gilt derjenige als gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat.
  1. Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich oberstes Vereinsorgan. Sie entscheidet über die vom Vorstand vorgelegten Anträge – soweit sie von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein sind. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten besonders zuständig:
    • a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
    • b) Entlastung des Vorstandes
    • c) Festsetzung der Höhe und Fälligkeiten der Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträge und Umlagen
    • d) Wahl und Abwahl des Vorstandes
    • e) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
    • f) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes
    • g) Wahl der Kassenprüfer
    • h) Ernennung von Ehrenmitgliedern
  § 9 Satzungsänderung und Auflösung
  1. Zu einer Änderung der Satzung bedarf es der 2/3-Mehrheit einer beschlussfähigen Mitgliederversammlung.
  1. Die Auflösung des Vereins erfordert die 3/4-Mehrheit einer beschlussfähigen Mitgliederversammlung, die gleichzeitig über die Art der Liquidation zu entscheiden hat. Für die Verwendung des Vereinsvermögens gilt § 2 Ziff. 5 dieser Satzung.
§ 10 Schlussbestimmung
Diese Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 07.03.1997 beschlossen worden, wodurch gleichzeitig die bisherige Satzung vom 07.12.1979 außer Kraft gesetzt wird.

Lüdinghausen-Seppenrade, den 07. März 1997


Satzungsänderung
In der Mitgliederversammlung vom 18.03.2016 wurde einstimmig eine Änderung der Satzung in §2 Ziffer 4 zum „satzungsgemäßen Verwendungszweck der Mittel“ beschlossen.