Umwelttag im Rosendorf: Mehr als 100 Seppenrader sammeln Müll

Über 100 Seppenrader setzten sich am Wochenende für ein sauberes Dorf ein. Nicht mit Protesten und Plakaten, sondern mit Eimern, Greifzangen und Besen waren sie angetreten, um arglos weggeworfenen Wohlstandsmüll im Rahmen des Umwelttags, zu dem der Heimatverein aufgerufen hatte, aus der Natur zu beseitigen.

Die Mitglieder des Sportvereins (SV) Fortuna, des Tennisclubs, der Karnevalsgesellschaft „Stabil daobi“, der Landfrauen, der Landjugend, der Hüwelgemeinschaft „Ennigkeet alltied“, vom Sozialverband VdK, der Theatergruppe und der vier Kompanien der St.-Johanni-Schützenbruderschaft holten unzählige Flaschen, Dosen und viele alte Autoreifen aus Gräben oder Straßenrändern. Anschließend landete alles in einem Container auf dem Parkplatz des Rosengartens, der die Menge kaum fassen konnte. Eine alte Granate wie im Vorjahr (WN berichteten) ist diesmal – zum Glück – nicht gefunden worden. Eine große Helferschar aber konnte in diesem Jahr den Heimatverein bei seiner Aktion nicht unterstützen: die Kinder der Mariengrundschule. Am Freitag war das Wetter einfach zu schlecht, um das Gebiet rund um die Schule zu säubern. Dafür zeigte sich jedoch am Samstag die Sonne.

Zur Stärkung und als Dankeschön gab’s zum Abschluss im Heimathaus für alle Aktiven Erbsensuppe aus der Küche des Hotel-Restaurants „Mutter Siepe“.

07. März 2020: Umwelttag in Seppenrade