Viele Vereine, unter anderem die Karnevalisten der KG „Stabil daobi“, die Landjugend, die vier Kompanien der St.-Johanni-Schützenbruderschaft, die Hüwelgemeinschaft „Ennigkeet alltied” und der Tennisclub TC 77, aber auch einige Privatpersonen waren am Wochenende im Einsatz, das Dorf vom Wohlstandsmüll zu befreien. Darunter fanden sich auch ein in der Natur entsorgter Fernseher und viele „Flachmänner”. Rund 80 Kilometer betrug die Wegstrecke, die die verschiedenen Gruppen absuchten.
Auch nahmen fünf Jugendliche einer Wohngruppe für unbegleitete Flüchtlinge aus Josefshaus mit Ihrer Betreuerin am Umwelttag teil. Sie wurden auf verschiedene Sammelgruppen aufgeteilt und waren erstaunt was man im Aussenbereich an Müll finden kann.  
Sehr aktiv waren auch die rund 70 Kinder der vierten Klassen der Marienschule, die bereits am Freitag unterwegs waren und den Container auf dem Parkplatz des Rosengartens mit viel Unrat füllten.
Ganz dreist war ein unbekannter Mitbürger, der einen alten Autoreifen samt Felge hinter dem Container versteckt hatte.
Nach getaner Arbeit ließen sich die ehrenamtlichen Helfer die Suppe schmecken.

Während die Kinder am Freitag nach ihrer Aktion als Dankeschön kühle Getränke bekamen, gab es für die große Helferschar am Samstag eine serbische Bohnensuppe aus der Küche des Balkan-Restaurants im „Schulzenhof”. Die über 100 Helfer ließen sich, bei frühlingshaftem Wetter vor dem Kellerraum des Heimathauses, die Suppe schmecken. Dabei lobten Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins, und Bürgermeister Richard Borgmann, der die Schirmherrschaft für diesen Umwelttag übernommen hatte, das ehrenamtliche Engagement der Bürger für eine saubere Stadt. (Bilder und Texte aus der WN-Lüdinghausen vom 12.3.2018; Redaktion: M.Beer)

10. März 2018: Umwelttag in Seppenrade