Groß und Klein kamen am Sonntagabend auch am Liebeshügel in Seppenrade zusammen, um die Tradition des Osterfeuers zu feiern. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Seppenrader Heimatverein. Die Feuerwehr war für das Feuer zuständig. Mitarbeiter des Bauhofs hatten das Feuerholz, das von den Anwohnern gesammelt worden war, auf dem Feld von Erich Sasse aufgeschichtet. Die Jugendfeuerwehr verkaufte Bratwürste und Kaltgetränke, so dass an alles gedacht war. Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins, lobte die gelungene Zusammenarbeit und bedankte sich bei allen Helfern. Landfester zeigte sich zufrieden über die zahlreichen Besucher, was wohl auch den zunächst guten Wetterbedingungen lag.

Das Osterfeuer hat im Rosendorf eine lange Tradition. Auch wenn es Anfang der 1960er-Jahre eine kleine Krise gab, da Brennholz fehlte und die Besucher ausblieben, hat es sich in den vergangenen Jahrzehnten wieder voll etabliert, wie der Vorsitzende berichtete. 

Allerdings könnte sich Landfester auch einen Ausbau des Osterfeuers beispielsweise in Form einer kulturellen Veranstaltung vorstellen. Trotz der möglichen Schwierigkeiten bei der Umsetzung, meinte Landfester optimistisch: „Man darf die Hoffnung nicht aufgeben.“ (Text aus der WN-Lüdinghausen vom 3.4.2018;)

01. April 2018 Osterfeuer in Seppenrade