Anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren standen die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Seppenrade. Viele Seppenrader und Seppenrader-Vereine beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder an diese Feierlichkeiten. Der Vorsitzende des Heimatvereins Seppenrade , Friedhelm Landfester, machte darauf aufmerksam, dass insgesamt 17 Millionen Menschen in dem Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen, darunter auch 130 Seppenrader. Er forderte das Gedenken daran wach zu halten, denn: „Vergangenheit ist nicht vergänglich.“ Pfarrer Benedikt Elshoff von der katholischen Gemeinde berichtete von seinen Besuchen auf Soldatenfriedhöfen der beiden Weltkriege, die er als „Mahnmal gegen das Vergessen“ bezeichnete. „Das war eine Geschichtsstunde, die mir besonders lebendig und wichtig ist“, fasste Elshoff seine Erfahrungen zusammen. Noch heute sei die Kriegsrhetorik mancher Politiker ein Zeichen von gefährlicher Ignoranz. Stattdessen müssten die Menschen Weitsicht üben, wie Jesus, dessen frohe Botschaft auf die ganze Geschichte und die ganze Welt bezogen war. Denn: „Frieden ist nur in den Herzen der Menschen möglich.“

18. November 2018: Gedenkfeiern zum Volkstrauertag