Eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres zog jetzt Friedhelm Landfester, der Vorsitzende des Heimatvereins Seppenrade. 
„In Seppenrade wird nicht lange diskutiert, sondern sofort gehandelt. Diese schnellen Entscheidungen wünsche ich mir manchmal auch in den Ausschüssen im Rat“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Anton Holz , als er die Grüße des Rates und der Stadt dem Heimatverein im Rahmen der Mitgliederversammlung am Freitagabend überbrachte.
Wie Holz waren auch die vielen anwesenden Mitglieder des Vereins angetan von der Bilanz, die der Vorstand vorlegte. Nachdem Schriftführer Karl Schubert in seinem Geschäftsbericht die vielen Veranstaltungen und Aktivitäten noch einmal Revue passieren ließ, sprach der Vorsitzende Friedhelm Landfester den Heimatfreunden aus der Seele, als er betonte, „Wir können froh sein, dass das Jahr nur 365 Tage hat, denn sonst wäre diese Bilanz noch wesentlich umfangreicher ausgefallen. Rund 8000 ehrenamtliche Stunden wurden 2017 geleistet.“
Da wollte Kassierer Freddy Schemmer mit seiner Bilanz nicht zurückstehen. Er legte ein positives Zahlenwerk vor, wobei er aber betonte, wie wichtig der finanzielle Erlös aus dem Rosenfest für den Verein ist. Zumal für 2018 große Investitionen anstehen, wie zum Beispiel die Abgüsse der drei größten in Seppenrade gefundenen Ammoniten. Das für 2018 vorgelegte Budget erhielt ebenso ein einstimmiges Votum wie die Entlastung des Vorstandes. Der setzt weiter auf die bewährte Mannschaft, denn Brigitte Landfester, Martina Nieländer, Freddy Schemmer und Karl Schubert wurden in ihrem Ämtern bestätigt. Für Margit Hegemann, die nach zehn Jahren aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausschied und mit einem Geschenk verabschiedet wurde, wählte die Versammlung Annette Waltering. Theo Nopto und Alfred Löbbert wurden zu Kassenprüfern gewählt.
Im Hinblick auf die Veranstaltungen 2018 verwies Friedhelm Landfester auf die Internetseite des Vereins. Heinz Delbrügge stellte kurz die Vorarbeiten für die geplanten Abgüsse der drei Ammoniten vor. Allein bei dem kleinsten, der einen Durchmesser von 70 Zentimetern aufweist, dauerten die Fräsarbeiten rund 25 Stunden.
Nach den Ehrungen informierte Holz über Maßnahmen, die in diesem Jahr im Dorf anstehen, und stand den Heimatfreunden Rede und Antwort. „Ich sehe Seppenrade auf einem guten Weg“, sagte er, musste aber Kritik aus der Versammlung zustimmen, dass es ein Ungleichgewicht bei den Investitionen im Vergleich von Lüdinghausen und Seppenrade – bezogen auf die Einwohnerzahl – gebe. Hier wurde als Beispiel die marode Turnhalle an der Marienschule angesprochen.
Mit einer Bilderserie von Maria Bayer über die Arbeit des Vereins klang die Versammlung aus. (Bilder und Texte aus der WN-Lüdinghausen vom 19.3.2018; Redaktion: M.Beer)

16. März 2018: Mitgliederversammlung im Heimathaus